Ortsteile & Geschichte

Liebenswertes Lehningen

Die Kirche St. Ottilien in Lehningen
Der kleinste der drei heutigen Tiefenbronner Ortsteile ist zwar architekturgeschichtlich gesehen weniger reich als die beiden anderen - hier hat auch nie ein eigenes Schloss oder Herrenhaus gestanden -, doch wirkt gerade die dörflich-malerische Kleinheit und Gemütlichkeit, die in heutiger Zeit vielen anderen Ortschaften abhanden gekommen ist, bestechend.

Das bauliche Schmuckstück Lehningens ist die kleine katholische Kirche St. Ottilien in der Ortsmitte, direkt an der Straße Richtung Hausen. Die Chorturmkirche - ein seit dem Mittelalter gerne gewählter Anlagetyp für eine Dorfkirche - wurde um 1500 erbaut und erst über 450 Jahre später, im Jahr 1980, vergrößert, als das Kirchenschiff nach Westen hin um eine Fensterachse erweitert wurde. Artikel lesen

Ortsgeschichte Lehningen

Postkarte aus Lehningen um 1920
Nach einem Schenkungsbuch des Klosters Hirsau existierte bereits um das Jahr 1000 ein hier ansässiger Ortsadel, der in einem weiteren schriftlichen Nachweis des Klosters Herrenalb vom Jahre 1272 als "Herren von Loningen" erwähnt wird.
Artikel lesen