Liebenswertes Lehningen

Der kleinste der drei heutigen Tiefenbronner Ortsteile ist zwar architekturgeschichtlich gesehen weniger reich als die beiden anderen - hier hat auch nie ein eigenes Schloss oder Herrenhaus gestanden -, doch wirkt gerade die dörflich-malerische Kleinheit und Gemütlichkeit, die in heutiger Zeit vielen anderen Ortschaften abhanden gekommen ist, bestechend.

Das bauliche Schmuckstück Lehningens ist die kleine katholische Kirche St. Ottilien in der Ortsmitte, direkt an der Straße Richtung Hausen. Die Chorturmkirche - ein seit dem Mittelalter gerne gewählter Anlagetyp für eine Dorfkirche - wurde um 1500 erbaut und erst über 450 Jahre später, im Jahr 1980, vergrößert, als das Kirchenschiff nach Westen hin um eine Fensterachse erweitert wurde.
Die Kirche St. Ottilien in Lehningen

Besonders der mächtige Turm mit seinem aparten rautengemusterten Dach aus farbig glasierten Ziegeln und den Schießscharten in den Wänden fällt sofort ins Auge. Reste einer Wehrmauer, die Anfang der 1980er Jahre abgebrochen wurde, sind heute noch zu sehen.


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