Interaktiver Workshop mit Herrn Bassam Khoury

 

Nach der Veranstaltung für alle interessierten Tiefenbronner Bürger zum Thema „Interkulturelles Verständnis“ im November 2018 konnten wir Herrn Khoury erneut als Referenten für einen Workshop gewinnen.

Am Samstagnachmittag, dem 9. Februar 2019 trafen sich auf Einladung der Integrations-beauftragten etwa 40 von unseren geflüchteten Mitbürgern in der „Rose“. Interessiert verfolgten sie die informativen und kurzweiligen Beiträge, die Herr Khoury aus seiner langjährigen Praxiserfahrung und als Fachberater zu berichten wusste.

Behandelt wurden unter anderem das Thema „Bildung“ und „Qualifizierung für den Arbeitsmarkt“, der Versicherungsschutz in Deutschland, Verhalten, das unwissentlich als strafbare Handlung gelten kann und daraus drohende Konsequenzen, aber auch bspw. das Verhalten junger Flüchtlinge in der deutschen Gesellschaft.

Der Themenbogen war weit gespannt und es gelang Herrn Khoury, 2 Stunden lang die volle Aufmerksamkeit der erwachsenen und jugendlichen Zuhörerschaft ab 16 Jahren zu gewinnen. Es entwickelten sich aus Fragen auch Diskussionen. Der Vortrag wurde auf Wunsch der Integrationsbeauftragten auf Deutsch gehalten. Herr Khoury sprach langsam und in einfachen Sätzen. Bei Verständnisschwierigkeiten oder Unklarheiten stand für die arabisch sprechenden Zuhörer und die englischsprachigen Gäste das Ehepaar Roth ehrenamtlich für Übersetzungen zur Verfügung.

Am Ende des Workshops bedankten sich alle Gäste sehr herzlich und bestätigten durchweg, dass sie von dieser Veranstaltung viel Wissenswertes mit nach Hause nehmen konnten. Frau Groß lud dazu ein, ihr im Verlauf des Jahres aus dem Kreis der geflüchteten Mitbürger gerne weitere Themen vorzuschlagen, die für sie wichtig und interessant sein könnten. Eventuell kann man Herrn Khoury dann erneut für eine Fortbildung anfragen.

Es fiel zum wiederholten Male auf, dass zu uns nach Tiefenbronn durchweg sehr freundliche, hilfsbereite, verantwortungsbewusste und integrationswillige geflüchtete Menschen unter-schiedlichster Nationalität gekommen sind. Vergessen wir nicht, dass sie sich trotz mancher durchaus schwierigen Umstellung bereits recht gut eigenverantwortlich zurechtfinden. Dennoch ist es für sie wichtig, verlässliche Ansprechpartner im Haupt- und Ehrenamt zu haben, die sie weiterhin auf ihrem Weg bei uns begleiten und beraten. Ziel wird dabei immer das Fördern, aber auch das Fordern sein.