Vermehrt Meldungen über Eichenprozessionsspinner im gesamten Ortsgebiet
Bei der Gemeindeverwaltung gehen vermehrt Meldungen über Eichenprozessionsspinner im gesamten Ortsgebiet ein.
Die Gemeindeverwaltung bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht, besonders im Bereich von Eichenbeständen.
Bereits bekannte betroffene Stellen in Bereichen, die stark frequentiert werden, wurden durch eine Fachfirma unschädlich gemacht.
Die Nester werden dabei meist im Absaugverfahren mechanisch entfernt, biologisch oder chemisch behandelt. Dennoch können jederzeit neue Gespinste auftreten.
Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund der zunehmend warmen und trockenen Witterung stark ausgebreitet. Die Raupen schlüpfen im Frühjahr und entwickeln ab dem dritten Larvenstadium feine Brennhaare mit einem Nesselgift, die bei Menschen und Tieren (insbesondere bei Hunden beim Schnüffeln im Unterholz), gesundheitliche Beschwerden wie Hautreizungen, Juckreiz, Augenreizungen oder Atemwegsbeschwerden auslösen können. Die Brennhaare können durch den Wind über größere Entfernungen verbreitet werden.
Die Gemeindeverwaltung bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, beim Aufenthalt im Freien aufmerksam zu sein. Sollten Gespinste oder Raupenansammlungen an Eichen entdeckt werden, sollten diese nicht berührt oder eigenständig entfernt werden. Stattdessen ist Abstand zu halten und es wird darum gebeten, den Fundort möglichst genau zu dokumentieren und der Gemeindeverwaltung unter bauamt(@)tiefenbronn.de zu melden.
Gerne können Sie uns auch telefonisch unter Tel. Telefonnummer: 07234 9500-33, Frau Kohler die befallenen Bäume mitteilen.
Die Gemeinde Tiefenbronn bedankt sich für die Unterstützung, denn durch eine frühzeitige Meldung neuer Nester kann dazu beigetragen werden, Gesundheitsrisiken zu minimieren und notwendige Maßnahmen schnell einzuleiten.
Ihre Gemeindeverwaltung
